Chemiezentrum Uni Würzburg – Schadstoffsanierung und Abbruch

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Chemiezentrum Uni Würzburg – Schadstoffsanierung und Abbruch


Um den sogenannten „Neubau Anorganische Chemie C2“ an der Universität Würzburg zu ermöglichen, musste zunächst das alte C2-Gebäude abgebrochen werden. Den Rückbau des fünfgeschossigen Flachdach-Riegelbaus übernahm die KARL-Gruppe.

Das Altgebäude mit Labors, Büros und Lehreinrichtungen stammte aus den 70er Jahren und war ein Stahlskelettbau mit rund 45 Meter Länge, ca. 31 Metern Breite und ca. 23 Metern Höhe. Daneben war auch der Rückbau eines Unterflur-Verbindungstunnels einschließlich aller Ver- und Entsorgungsleitungen Teil des Projektes.

Durch die spezielle Lage des C2-Gebäudes auf dem Campus der Universität ergaben sich verschiedene Herausforderungen für das Abbruch-Team der KARL-Gruppe: Wege aus Asphalt und Pflastersteinen in den östlichen Außenanlagen durften nicht zerstört werden und waren mittels einer Bauzaunabgrenzung zu schützen. Des Weiteren waren die angrenzenden Bauwerke – Institutsgebäude C3, Biozentrum, Zentrum für Entsorgung und Recycling – während der Abbrucharbeiten in Betrieb, welcher möglichst nicht beeinträchtigt werden sollte und die Gebäude durften durch den stattfindenden Abbruch nicht beschädigt werden. Um Staub möglichst zu vermeiden, wurden Maßnahmen wie Benässung und Befeuchtung eingesetzt.

Insgesamt war dies einer der umfangreicheren Abbrüche der KARL-Gruppe und beinhaltete zahlreiche Aspekte: selektiver Rückbau von baulichen und bautechnischen Anlagen, elektrotechnischer Anlagen sowie der Entfernung von schadstoffhaltigen Bau- und Anlagenteilen. Ein Abbruchkonzept mit Abbruchverfahren, Sicherheitseinrichtungen sowie der vorgesehenen Geräte wurde dafür vorgelegt.

Eckdaten:

Ausführungszeitraum: Oktober 2014 – Mai 2015
Auftraggeber: Staatliches Bauamt Würzburg
Zahlen: umbauter Raum 75.000 m³