Abbruch der GESA-Klinik startet diese Woche

Abbruch der Gesa-Klinik startet diese Woche


Derzeit führt die Karl-Gruppe noch die letzten Entkernungsarbeiten im Bauteil A durch – ab Mitte dieser Woche beginnen dort die Abrissarbeiten

Freyung (02. September 2019) Ende Mai hatte die Karl-Gruppe von der Stadt Freyung die Gesa-Klinik zu einem symbolischen Preis gekauft und sich im Gegenzug verpflichtet, den Abriss des Objekts durchzuführen. Seither laufen die Entkernungsarbeiten und Schadstoffsanierung in dem Gebäude auf Hochtouren.

Unterschiedlichste Schadstoffe wie PCB oder KMFs wurden in den letzten Wochen rückgebaut und fachgerecht entsorgt. Die vorbereitenden Rückbaumaßnahmen im Teilbereich A sind nun beinahe vollständig abgeschlossen, so dass ab Mittwoch, 04. September für diesen Gebäudeteil die maschinellen Rückbauarbeiten starten werden. Parallel dazu erfolgt weiter die Demontage und Entsorgung von Schadstoffen in den anderen Gebäudeteilen. Bis Oktober soll das Gebäude schadstofffrei sein.

Damit der Abbruch beginnen kann, rollt in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch der Bagger Kobelco SK 500 mit einem Einsatzgewicht von 51 to vor. Aufgrund dieses Schwertransports kommt es nachts zu Straßensperrungen sowie zu einem kurzzeitigen Parkverbot, welches sich von der Geyersberg Bavaria Klinik bis zur ehemaligen Gesa-Klinik erstreckt. Rund 14 Tage später kommt der größter Abbruchbagger von KARL auf die Baustelle: Der Liebherr 974 mit einem Ausleger von 43 Metern und einem Einsatzgewicht von 132 to. Auch hier sind Straßensperrungen sowie ein kurzzeitiges Parkverbot erforderlich.

Um den massiven Betonkoloss innerhalb der vorgegebenen Zeit abbrechen zu können, setzt die Karl-Gruppe 5 Bagger, 1 Radlader, diverse kleiner Maschinen sowie in Spitzenzeiten bis zu 20 Mitarbeiter ein.

Erklärtes Ziel von Karl ist es, den Abbruch durch verschiedene Maßnahmen so effektiv wie möglich zu gestalten, um die Bauzeit möglichst kurz zu halten. Dazu zählt auch die geplante Wiederverwertung von gebrochenem Recycling-Material; An- und Abfahrbewegungen sollen durch ein intelligentes Massenmanagement möglichst gering gehalten werden. Dies stellt einen zeitlichen sowie logistischen Vorteil für die Baustellenabwicklung dar, diese Vorgehensweise ist auch in ökologischer Hinsicht vorteilhaft, da unnötige Fahrbewegungen in und aus dem Gelände und damit Emissionen vermieden werden.

Der große Gebäudeteil in Richtung der Geyersberg Bavaria Klinik wird zum Schluss abgebrochen, damit dient dieser Abschnitt bis dahin noch als Lärm- und Staubschutz für die benachbarte Klinik.

Bildquelle: © unbekannt