BayWa Landshut – Abbruch eines Silos und Maistrockners

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BayWa Landshut – Abbruch eines Silos und Maistrockners


Die Lose 1+2 der BayWa in Landshut wurden nicht mehr von deren Sparten Agrar und Mineralölhandel genutzt und somit wurde KARL-Gruppe mit deren Rückbau beauftragt. Insgesamt umfassten die Rückbauarbeiten folgende Bauwerke: Silofundamente, Zellenspeicher mit Betonrahmenbau, einen Maistrockner aus Stahl, eine Hebeanlage sowie ein Ladegleis westlich des Zellspeichers.

Das Betriebsgelände von BayWa in Landshut war während der Baustelle in Betrieb und zudem von allen Seiten mit Gebäuden umgeben. Folglich waren zwei Anforderungen des Auftraggebers, Beeinträchtigungen des Geschäftsbetriebes der BayWa waren zu vermeiden sowie auf den Schutz der angrenzenden Gebäude besonders zu achten. Diese wurden durch den Einsatz eines Abbruchvorhanges erfüllt.

Die Arbeiten begannen im Februar 2015 mit dem Rückbau des Maistrockners: Dabei war die AZ-Verkleidung nach TRGS 519 abzunehmen, das Kamindach sowie die KMF-isolierten Rohre und das Stahlträgergerüst waren rückzubauen. Im nächsten Schritt wurde der Zellenspeicher bis zum Erdgeschoss abgebrochen–die Vordächer aus AZ-Verkleidung wurden abgebaut und die verschiedenen Schadstoffe wie Dachpappe, Fugenmasse oder Flanschdichtungen getrennt. Ebenso war dieser Bereich mit einer Sandauflage zu sichern und die Baustelle für anschließende Longfront-Arbeiten einzurichten.

Im Anschluss wurden die Silofundamente mit unterirdischen Befüllschächten sowie die Keller von Maistrockner und Zellspeicher abgebrochen. Abschließend war der Arbeitsbereich wieder zu verfüllen, wofür das aus dem Abbruch erstellte RC-Material (Betonrecycling) verwendet wurde, und ein tragfähiges Planum herzustellen, um den Verkehrsflächenbau zu ermöglichen.

Bei diesem Abbruch kam erstmals der Liebherr 974, der größte Abbruchbagger Bayerns, der KARL-Gruppe zum Einsatz.

Eckdaten:

Ausführungszeitraum: Februar – April 2015
Auftraggeber: BayWa AG