Papierfabrik Albbruck GmbH

Papierfabrik Albbruck GmbH


Der Konzern UPM stellte die Produktion in der Papierfabrik Albbruck Ende 2011 ein und eine Gesellschaft der KARL-Gruppe erwarb anschließend das Gelände ein Jahr später. Insgesamt umfasst das gekaufte Areal rund 68 Hektar und liegt am Hochrhein im südlichen Baden-Württemberg. Dabei entfallen rund 10 Hektar auf das ehemalige Fabrikgelände und der Rest auf angrenzende Flächen.

Zusammen mit der Fabrik übernahm KARL auch die rund 890 Betriebsrentner der ehemaligen Papierfabrik, welche bis heute durch KARL verwaltet werden, und setzte den von UPM geschlossenen Sozialplan für ca. 530 Mitarbeiter um.

Die Ziele der KARL-Gruppe sind, die Deponie zu rekultivieren und das Areal einer sinnvollen Nachfolgenutzung zuzuführen. Dafür läuft derzeit ein Bauleitplanverfahren, bis voraussichtlich Anfang 2019 wird der neue Bebauungsplan rechtskräftig sein.

Seit dem Frühjahr 2017 führt KARL bereits den Rückbau der vorhandenen ober- und unterirdischen baulichen Anlagen durch, die Arbeiten werden voraussichtlich bis Frühjahr 2019 abgeschlossen sein. Ein Großteil der Produktionshallen sowie der sogenannte “Kopfbau” sind bereits abgebrochen. Erhalten wird einzig der ehemalige und unter Denkmalschutz stehende Pferdestall.

Darüber hinaus übernimmt die KARL-Gruppe die Neuerschließung des Gebiets. Künftig soll das Gelände über einen Kreisverkehr an der Alten Landstraße im Bereich der aktuellen Werkszufahrt verkehrstechnisch erschlossen werden. Ausgehend von diesem Knotenpunkt erfolgt die weitere Erschließung des Areals, welche bis Ende 2019 / Anfang 2020 fertiggestellt sein soll.

Bildquelle: © KARL-Gruppe 

Eckdaten:

Erwerb der Papierfabrik: 2010
Ort: Albbruck
Fläche: 68 Hektar
Vorhaben: Zukunftsorientierte Neuentwicklung des Areals